In der Chronik des Münchner Oratoriums ist zu lesen:
5. Juni
1954: Gründungstag des Münchner Oratoriums durch römischen Erlaß;
1. Juli 1954: Erste Sitzung des Münchner Oratoriums.
Heinrich Kahlefeld wird zum Superior gewählt."
Am 1. Oktober 1954 wurde die neu errichtete Pfarrei St. Laurentius von Erzbischof Kardinal Wendel dem Oratorium anvertraut. Erster Pfarrer war bis 1965 Ernst Tewes, der spätere Regionalbischof für die Seelsorgsregion München und Liturgiereferent der Erzdiözese.
Bereits 1953 begann eine eineinhalbjährige Planungsphase für den Bau der Kirche St. Laurentius (mehr...) zwischen den Architekten Emil Steffann und Siegfried Östreicher und den Münchner Oratorianern. Das Oratorium formulierte seine theologischen und liturgischen Vorgaben: Die Gemeinde sollte sich im Halb- oder Dreiviertelkreis um den Altar versammeln. In Absprache mit Erzbischof Kardinal Wendel wurde der Bau unter der Leitung des Oratoriums durchgeführt. Ein Kirchenneubau mit Gemeinde- und Jugendräumen war eine im Erzbistum München noch nie da gewesene Bauform.